Dialogkreise in Schulen
Dialogkreise an Schulen sind so etwas wie eine paradoxe Intervention. In ihnen entsteht Gleichwertigkeit zwischen allen Beteiligten: Ganz gleich ob Lehrerin oder Lehrer, Schülerin oder Schüler, Eltern oder Schulleitung — alle werden in der Begegnung im Redekreis zu Menschen mit ureigenen Ansichten, Wahrnehmungen, Gefühlen, Erfahrungen und Gedanken.
Das Erstaunliche an den Rückmeldungen aus begleiteten Redekreisen in Schulen: Alle Beteiligten sagen übereinstimmend, dass es sie in ihrer jeweiligen Position stärkte. So ist die Einladung zu einem Dialogkreis ähnlich dem Zitat: „Wenn du es eilig hast, geh langsam!“ Der Dialogprozess an Schulen wird dann zum Türöffner für einen erfüllenderen Schulalltag.
Begleitete Redekreise
Nach einem klärenden Erstgespräch treffen wir gemeinsam die Entscheidung, an wen, mit welcher Absicht und in welcher Form die Einladung zu einem Dialogkreis ergeht. Dialogkreise können in einer Klasse, klassenübergreifend, im Lehrerkollegium, mit Eltern und Lehrern, unter Einbindung der Schulleitung oder mit den Schulpartnern initiiert werden.
Redekreise mit Schülerinnen und Schülern lassen sich im Rahmen spezieller Lernbereiche gut in das Unterrichtsgeschehen integrieren — empfehlenswert ist ein Zeitrahmen von etwa 1,5 Stunden.
Dialogseminare und Workshops
Abgestimmt auf Ihren Bedarf können individuelle Seminare oder Workshops zum vertiefenden Entdecken dialogischer Haltungen und Werkzeuge aufgebaut werden.